RIAS Hessen
- Themen
- Antisemitismus erkennen und reagieren
- Angebotsform
- Workshop
- Zielgruppe/n
- Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, u.a. aus Hochschule, Polizei, Justiz, Bildungsträgern.
- Kosten
- Evtl. Fahrtkostenübernahme.
- Ort
- Bei der anfragenden Institution sollten Räumlichkeiten bereitgestellt werden.
- Adresse
- RIAS Hessen Marburg
- Ansprechpersonen
- Team RIAS Hessen
- Websites
Das soll schon antisemitisch sein?
Antisemitismus erkennen und reagieren
In einem ersten Teil werden die Arbeit und das Selbstverständnis von RIAS Hessen kurz vorgestellt. Basierend auf antisemitismuskritischen Perspektiven, werden in einem zweiten Teil die Teilnehmenden Antisemitismus und seine Argumentation kennenlernen und sich selbst im Erkennen antisemitischer Erscheinungsformen ausprobieren. In einem dritten Teil wird versucht, gegen antisemitische Stereotype zu argumentieren oder auch gelernt, wo Grenzen in einer Diskussion sind, die man selbst ziehen kann.
Als Abschluss erfolgt eine Feedbackrunde.
Vom Bleiben, Ankommen und Mitgestalten. Jüdisches Leben in Hessen nach 1945. Eine Kartensammlung zum Entdecken jüdischer Lebenswelten und jüdischer Erfahrungen in Hessen.
Die Bild-/Textkarten rücken unterschiedliche Aspekte jüdischer Gegenwart und Geschichte in Hessen seit 1945 in das Blickfeld der Betrachterinnen und Betrachter. Jüdische Neuanfänge nach der Shoah, die Neugründung jüdischer Gemeinden, das Bleiben und Ankommen stehen im Zentrum der Materialien. Es werden u. a. Antisemitismuserfahrungen, gesellschaftliche Debatten, jüdische Selbstermächtigung und gesellschaftliches wie politisches Engagement thematisiert. Jüdische Zeitgeschichte und jüdische Gegenwart in Hessen zeigt sich über diese Bild-/Textkarten vielfältig, innovativ und resilient. In der Befassung mit dem Material sollen neue Fakten und Narrative zu jüdischem Leben in Hessen nach der Shoah erfahrbar werden.